Steckbrief von: Roli

HistoryBilderAudioKontaktSetlist

 

Name: Roland Schlegel

Geburtstag:    Gezeugt: während einer Silvesterparty

                        Geboren: im Woodstock Jahr.

Wohnort: Die Erde: dritter Planet eines völlig unbedeutenden Sonnensystems, das seine Bahnen irgendwo in der Mitte des Orion-Arms, einer Spiralgalaxie namens Milchstrasse zieht, die wiederum zu einer aus cirka 40 Galaxien bestehenden lokalen Gruppe zählt, welche sich etwa 50 Mio. Lichtjahre vom Zentrum des Virgo-Superhaufens befindet, der sich irgendwo in der Unendlichkeit des Universums verliert.

Beruf: eidg. dipl. Bastler

Motto: „Freiheit oder Tod“ (obschon ja bekanntlich nur die Gedanken wirklich frei sind)

Equipment: Garrison G-20, Ibanez RG 570 EX RBF, VOX Valvetronix AD60VT, Hüghes & Kettner Switchblade Combo 100, Ibanez Weeping Demon WD7 Wah

Hallo Besucher,

Es freut mich, dass du dich für meinen Steckbrief interessierst.

Erwischt hat mich das Fieber etwa mit 12 Jahren, als meine Ohren einen erfrischend verzerrten Gitarrensound aus dem Transistor-Radio empfingen. Ein paar Tage später erfuhr ich, dass dieser Sound von vier Typen aus New York stammte, die geschminkt, kostümiert, auf Platoschuhen stehend, Blut- und Feuer spuckend ihre Konzerte gaben. Spätestens jetzt war klar, ich würde mein Leben fortan als Jünger des harten Rocks bestreiten.

Meine erste Klampfe bekam ich mit etwa 14 Jahren. Meine Aufmerksamkeit galt aber zunehmend anderen Interessen und so begnügte ich mich vorerst mit dem Hören von Musik. Dafür stoben mir von Frühwinter bis Frühling die Flocken um die Ohren während ich mit meinen Kumpels jeden Überhang auf dem Board hinunter preschten, hart in die Kurve lag oder waghalsige Klippen übersprangen. Mein Board, die Schneegischt und ich. Einige Jahre erfüllte mich die Akrobatik möglichst extrem den Hang hinunter zu donnern und dabei zu überleben völlig. Für die Musik und das andere Geschlecht zog ich derweil des Nachts durch die Lokale.

Doch irgendwann war die Zeit der Extreme überlebt. Und vor mir lag der schmale, öde und endlose Weg in Richtung Grab. Instinktiv wusste ich, dass daran auch keine gelegentlichen Fettabsaugungen oder Frischzellenkuren etwas ändern würden. Eines Abends, als ich in der Pose meines Helden Al Bundy vor der Glotze herum lümmelte, wurde mir klar, dass sich etwas ändern musste. Also kramte ich mein alte Gitarre vom Dachboden und fing an mir die Finger wund zu spielen. Ich kehrte zurück ins Leben. Seltsamerweise hatte ein alter Snowboarder-Kumpel von mir zur selben Zeit eine ähnliche Offenbarung. Also beschlossen wir von nun an einmal die Woche zusammen zu musizieren. An einem dieser inzwischen legendären Proben, brachte er eine weitere verirrte Seele namens Tom mit, der schliesslich zu unserem Weggefährten wurde.

Eines Tages beschloss aber einer der „Tres Amigos“, dass es noch andere Sachen im Leben gäbe, als Gitarre zu spielen und verliess uns. Wir aber, die zurückgelassen wurden, wollten mehr. Begründeten die Vereinigung: „Ein würdiges Leben jenseits der dreissig ist möglich“ und suchten weitere Musikanten, die sich, wie du in den Steckbriefen der anderen Bandmitglieder und in der Bandgeschichte erfahren kannst, auch finden liessen.

 

… hang loose

 Roland